Gutes Personal ist schwer zu finden

Als Endgegner eines Videospiels hat man es wirklich nicht leicht. In der Regel hockt man in einem supergeheimen Versteck am Arsch der Welt, ohne ordentliche sanitäre Einrichtungen. Zu allem Überfluss schafft es die Übermacht der eigenen Schergen nicht, diesen einen komischen Helden zu Fall zu bringen, der auf dem Weg ist seine Geliebte/die Welt/etc. zu befreien. Es wird Zeit für ein Machtwort:

Gefunden bei College Humor

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Hail to the Chief

Etwas irritiert las ich kürzlich im amerikanischen NeoGAF-Forum den Beitrag eines Users, der sich über Boss-Kämpfe in Videospielen beschwerte und sie als nicht zeitgemäß befand.
Da muss ich heftig wiedersprechen und will daher an dieser Stelle mal eine kleine Laudatio auf die levelbeschließenden Showdowns halten.

Während die Standard-Gegner, die man zu Dutzenden im Spielverlauf trifft, meist nur durch ihre Masse Gefahr ausstrahlen, stellt der Endgegner einen mindestens ebenbürtigen Gegner da – ein Duell auf Augenhöhe, bei dem wir all unsere erworbenen Fähigkeiten unter Beweiß stellen müssen. Der Endkampf prüft gewissermaßen, ob wir es verdient haben, im Spiel voranzuschreiten, kommenden Aufgaben gewachsen sind und aus bereits absolvierten Passagen die richtigen Lehren gezogen haben.
Die Kreaturen, seien es bildschirmfüllende Monstrositäten oder menschliche Erzfeinde, verfallen vor dem Kampf nicht selten in pompöse Posen oder geben markige Sprüche zum Besten – für uns nur noch mehr Anreiz, endlich zu zeigen, was eine Harke ist und ungeduldig darauf zu warten, dass es endlich losgeht.

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